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Tür einbauen lassen: Was kostet ein Fachbetrieb?

von Clever-Bauen.de Redaktion | Juni 13, 2026

Ob bei der Renovierung, nach einem Wasserschaden oder einfach für einen frischen Look: Irgendwann steht der Austausch einer Tür an. Aber was kostet es, eine Tür vom Fachbetrieb einbauen zu lassen? Dieser Ratgeber zeigt dir die aktuellen Preise 2026 für Innentüren – vom Türblatt über die Zarge bis zur Montage – und worauf du beim Beauftragen achten solltest. Geht es dir um die Eingangstür deines Hauses, findest du alle Infos in unserem Ratgeber zu den Haustür-Kosten.

Das Wichtigste auf einen Blick:

  • Innentür komplett mit Einbau: je nach Typ 350–850 €, Sondertüren mehr
  • Reine Montage pro Tür: 100–200 € (Wohnungseingangstür ca. 300 €)
  • Zarge (Türrahmen) separat: 70–250 € je nach Material
  • Im Altbau zusätzlich 100–290 € für Demontage und Entsorgung
  • Innentüren sind nicht förderfähig – Förderung gibt es nur für die Haustür

Was kostet es, eine Innentür einbauen zu lassen?

Der Preis hängt vor allem vom Türtyp und Material ab. Die folgende Tabelle zeigt typische Gesamtkosten pro Tür inklusive Türblatt, Zarge und fachgerechtem Einbau (Stand 2026):

Türtyp Komplett inkl. Einbau Besonderheit
Standard-Zimmertür (CPL/Kunststoff) 350–500 € Günstig, pflegeleicht, große Auswahl
Holztür (furniert) 500–700 € Hochwertige, warme Optik
Glastür (mit Sicherheitsglas) 600–850 € Lichtdurchlässig, edel
Schiebetür 700–1.100 € Platzsparend, mit Lauf-/Schienensystem
Doppelflügeltür 1.000–1.800 € Repräsentativ, für breite Öffnungen

Eine einfache Standardtür gibt es schon ab rund 200–450 €. Die reine Montage schlägt mit 100–200 € pro Tür zu Buche, eine Wohnungseingangstür mit etwa 300 €. Rechne im Altbau noch 100–290 € für Demontage und Entsorgung der alten Tür dazu sowie meist eine Anfahrtspauschale ab rund 30 €. Gut zu wissen: Wer gleich mehrere Türen tauschen lässt, bekommt fast immer einen Mengenrabatt.

Tür-Typen im Überblick

  • Standard-Zimmertür (CPL): Die häufigste Innentür – robust, pflegeleicht, in vielen Dekoren erhältlich und am günstigsten.
  • Holztür (furniert/massiv): Hochwertig und wohnlich, etwas teurer und je nach Ausführung pflegeintensiver.
  • Glastür: Bringt Licht in dunkle Flure, meist mit Einscheiben-Sicherheitsglas (ESG) – edel, aber preisintensiver.
  • Schiebetür: Spart Platz, weil kein Türblatt aufschwingt – läuft vor der Wand oder in einer Wandtasche.
  • Wohnungseingangstür: Anspruchsvoller als eine Zimmertür, oft mit Schallschutz und teils Brand-/Einbruchschutz – deshalb teurer im Einbau.

Diese Faktoren beeinflussen den Preis

  • Türtyp & Material: CPL ist am günstigsten, Holz, Glas und Sondertüren kosten mehr.
  • Zarge & Zargenart: Die Umfassungszarge ist Standard. Im Altbau spart eine Renovierungszarge (wird über die alte Zarge gestülpt) die aufwendige Demontage.
  • Wandstärke & Maße: Sondermaße oder ungewöhnliche Wandstärken erhöhen Material- und Anpassungsaufwand.
  • Einbausituation: Schiefe Wände, alte Bausubstanz oder Putzarbeiten machen den Einbau aufwendiger.
  • Anzahl der Türen: Mehrere Türen auf einmal senken den Preis pro Stück.
  • Ausstattung: Beschläge, Dichtungen, Schallschutz oder ein bestimmtes Schloss kosten extra.

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Gibt es eine Förderung für Innentüren?

Nein. Innentüren zählen nicht zur Gebäudehülle und sind energetisch nicht relevant – deshalb gibt es dafür weder einen BAFA-Zuschuss noch den Steuerbonus nach §35c EStG. Gefördert wird nur die Haustür, wenn sie gut gedämmt ist (U-Wert ≤ 1,3 W/m²K). Den Steuerbonus für Handwerkerleistungen nach §35a EStG (20 % der Lohnkosten, bis 1.200 € im Jahr) kannst du aber auch beim Innentür-Einbau nutzen – er gilt für haushaltsnahe Handwerkerarbeiten ganz allgemein.

Tür einbauen lassen – so läuft’s ab

  1. Kostenlose Anfrage stellen: Beschreibe dein Vorhaben (Anzahl, Türtyp, Maße) – du erhältst unverbindliche Vergleichsangebote von Tischlern bzw. Montagebetrieben aus deiner Region.
  2. Aufmaß & Beratung: Der Fachbetrieb misst Türöffnung, Wandstärke und die Anschlagrichtung (DIN links/rechts) und berät zu Material und Zarge.
  3. Einbau & Abnahme: Alte Tür ausbauen, Zarge setzen und ausrichten, Türblatt einhängen und justieren – pro Tür ist das meist in ein bis zwei Stunden erledigt.

Häufige Fragen (FAQ)

Was kostet es, eine Innentür einbauen zu lassen?

Eine komplette Innentür inklusive Einbau kostet je nach Typ 350–850 €: Standard-Zimmertür 350–500 €, Holztür 500–700 €, Glastür 600–850 €. Schiebe- und Doppelflügeltüren liegen darüber. Die reine Montage kostet 100–200 € pro Tür.

Was kostet nur der Einbau ohne Tür?

Die reine Montage liegt bei 100–200 € pro Tür. Eine Wohnungseingangstür kostet im Einbau rund 300 €. Im Altbau kommen 100–290 € für Demontage und Entsorgung der alten Tür sowie meist eine Anfahrtspauschale ab ca. 30 € hinzu.

Was ist eine Renovierungszarge?

Eine Renovierungszarge wird über die alte, vorhandene Zarge gestülpt. So sparst du dir die aufwendige Demontage und teure Putz- bzw. Maurerarbeiten – ideal, wenn die alte Zarge noch fest sitzt.

Wird der Einbau von Innentüren gefördert?

Eine energetische Förderung (BAFA, §35c EStG) gibt es nur für die Haustür. Innentüren werden nicht gefördert. Du kannst aber den Handwerkerbonus nach §35a EStG nutzen: 20 % der Lohnkosten, bis zu 1.200 € pro Jahr.

Wie lange dauert der Einbau einer Tür?

Eine einzelne Innentür ist meist in ein bis zwei Stunden eingebaut. Bei mehreren Türen oder schwierigen Einbausituationen entsprechend länger – oft schafft ein Betrieb aber mehrere Türen an einem Tag.

Fazit

Eine Innentür mit Einbau kostet 2026 je nach Typ rund 350–850 €, die reine Montage 100–200 € pro Tür. Im Altbau lohnt sich oft eine Renovierungszarge, und bei mehreren Türen gibt es Mengenrabatt. Eine Förderung gibt es für Innentüren nicht – wohl aber den Handwerkerbonus nach §35a. Am besten holst du dir mehrere Angebote zum Vergleich.

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