Mit Solarthermie bis zu 60 % Warmwasserkosten sparen
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Beantworte ein paar kurze Fragen zu deinem Dach und deinem Warmwasserbedarf – wir leiten deine Anfrage kostenlos an geprüfte Fachbetriebe weiter, die bis zu 35 % BAFA-Förderung über die BEG EM für dich einplanen.
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Warmwasser-Solarthermie
Die klassische Einstiegslösung: Die erwärmte Solarflüssigkeit wird zum Wärmetauscher des Solarspeichers transportiert und gibt ihre Wärme direkt an das Trinkwasser ab. Eine solche Anlage deckt im Schnitt rund 60 % des gesamten Warmwasserbedarfs – ideal, um deine Warmwasserkosten dauerhaft zu senken.
Solarthermie mit Heizungsunterstützung
Hier speist die Solaranlage über einen Pufferspeicher und eine Rücklaufanhebung Wärme direkt in den Heizkreislauf ein. So lässt sich gut ein Viertel der Heizleistung durch Solarenergie abdecken – und bis zu 35 % Heizkosten sparen. Solarthermie gilt zudem als anerkannte GEG-Erfüllungsoption für die 65-%-EE-Pflicht.
Hybrid-Modul (Photothermie)
Hybrid- bzw. Kombimodule vereinen PV-Modul und Solarthermie-Modul in einem Bauteil – die Grundlage der Thermovoltaik bzw. Photothermie. So gewinnst du Strom und Wärme auf derselben Fläche, was besonders bei kleinen Dachflächen und hohem Warmwasserbedarf ideal ist. Dafür gibt es höheren technischen Aufwand und Anschaffungskosten.
Solarthermie + Wärmepumpe
Die Kombination aus Solarthermie und Wärmepumpe lässt sich gut in bestehende Systeme integrieren und entlastet die Wärmepumpe gerade in der Übergangszeit. Beide zählen zu den vom BAFA über die BEG EM geförderten Maßnahmen – 30 % Grundförderung, mit individuellem Sanierungsfahrplan (iSFP-Bonus) sogar 35 %.
Solarthermie verstehen
Solarthermie vs. Photovoltaik
Solarthermie und Photovoltaik klingen ähnlich, machen aber Grundverschiedenes: Solarthermie erzeugt Wärme, indem ein Energieträger wie Wasser sich in der Sonne erwärmt, während Photovoltaik Sonnenstrahlen über Solarpanels in elektrischen Strom umwandelt. Praktischer Unterschied: Solarthermie-Kollektoren brauchen viel Hitze, PV-Module mögen es dagegen so kühl wie möglich. So deckst du bis zu 60 % deiner Warmwasserkosten und bis zu 35 % deiner Heizkosten – emissionsfrei und auch im Winter betriebsbereit.
Röhrenkollektor
Beim Röhrenkollektor nutzt die Solarthermie die besondere Wärmedämmung, die in einem Vakuum entsteht – dadurch stellen sich beinahe keine Wärmeverluste ein. Ein integrierter Spiegel bündelt die Sonnenstrahlen effektiv in Richtung der Absorber, was Röhrenkollektoren einen leichten Effizienzvorteil gegenüber Flachkollektoren verschafft. Hochwertige Kollektoren erreichen so bis zu 30 Jahre Haltbarkeit.
Flachkollektor
Der Flachkollektor ist die robustere und günstigere Variante und damit weniger schadensanfällig als der Röhrenkollektor. Er besitzt eine flache, schwarze Absorberfläche, die direkt auf die Sonne ausgerichtet wird, um die größtmögliche Menge an Sonnenenergie aufzufangen. Welcher Kollektor zu deinem Dach passt – oder ob eine Kombination sinnvoll ist – klärst du kostenlos mit geprüften Fachbetrieben.
Was kostet eine Solarthermie-Anlage 2026? Preise inklusive 30 % BAFA-Förderung
Die folgenden Richtpreise zeigen typische Komplettkosten für eine Solarthermie-Anlage in Deutschland (Stand 2026). Die letzte Spalte berücksichtigt bereits die 30 % BAFA-Grundförderung (BEG EM) – mit individuellem Sanierungsfahrplan sinkt dein Eigenanteil noch weiter.
| System | Kollektor (brutto) | Komplettpreis | Nach 30 % BAFA |
|---|---|---|---|
| Warmwasser-Anlage (4–6 m² Kollektorfläche) | 1.800–3.000 € | 5.500–7.500 € | ca. 3.850–5.250 € |
| Heizungsunterstützung (8–12 m² Kollektorfläche) | 3.500–5.500 € | 9.000–13.000 € | ca. 6.300–9.100 € |
| Kombi mit Wärmepumpe (Solarthermie + WP) | 4.000–6.500 € | 14.000–20.000 € | ca. 9.800–14.000 € |
| Hybrid-Modul / Photothermie (PV + Solarthermie) | 6.000–9.000 € | 18.000–24.000 € | ca. 12.600–16.800 € |
Unverbindliche Richtwerte für Deutschland (Stand 2026) inkl. Montage, Pufferspeicher, Wärmetauscher und Regeltechnik. Die tatsächlichen Kosten hängen von Dachfläche, Kollektortyp (Röhren- oder Flachkollektor) und deinem Bestandssystem ab. Förderfähig sind bis zu 30.000 € pro Wohneinheit und Jahr (60.000 € mit iSFP). Clever-Bauen.de baut nicht selbst – wir vermitteln deine Anfrage kostenlos an geprüfte Fachbetriebe, die dir ein konkretes Angebot erstellen.
Was uns von anderen Plattformen unterscheidet
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Mit iSFP-Bonus: BAFA-Förderung von 30 % auf 35 % heben
Solarthermie wird über die BEG EM (BAFA) mit 30 % Grundförderung bezuschusst. Mit einem individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) steigt der Fördersatz auf 35 % – 5 Prozentpunkte mehr auf die komplette Investition.
Rechenbeispiel:
- Heizungsunterstützung für 12.000 €: ohne iSFP 3.600 €, mit iSFP 4.200 € — 600 € mehr.
- Kombi mit Wärmepumpe für 18.000 €: 900 € zusätzlicher Zuschuss durch den iSFP.
Der iSFP wird von einem zugelassenen Energieberater erstellt und über die BAFA-Energieberatung bezuschusst. Zusätzlich verdoppelt er die förderfähige Kostengrenze von 30.000 € auf 60.000 € pro Wohneinheit und Jahr.
Clever-Bauen.de vermittelt deine Anfrage kostenlos an geprüfte Fachbetriebe und Energieberater – du vergleichst unverbindlich – vergütet werden wir von den Fachbetrieben, nicht von dir.
Häufige Fragen zur Solarthermie
Was kostet eine Solarthermieanlage?
Die Kosten hängen von Kollektorart, Anlagengröße und ob du nur Warmwasser oder zusätzlich die Heizung unterstützen möchtest ab – pauschale Preise wären unseriös. Flachkollektoren sind in der Anschaffung günstiger und robuster, Röhrenkollektoren etwas teurer, dafür mit leichtem Effizienzvorteil. Über Clever-Bauen.de vergleichst du kostenlos und unverbindlich bis zu 3 Angebote geprüfter Fachbetriebe aus deiner Region – so siehst du schwarz auf weiß, was deine individuelle Anlage realistisch kostet.
Wie hoch ist die BAFA-Förderung für Solarthermie?
Solarthermie wird über die BAFA im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude – Einzelmaßnahmen (BEG EM) gefördert. Es gibt 30 % Grundförderung, und mit einem individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP-Bonus) sogar 35 % Zuschuss. Förderfähig sind Kosten bis 30.000 € pro Wohneinheit und Jahr, mit iSFP bis 60.000 €. Die Fachbetriebe aus unserem Netzwerk kennen die aktuellen Antragswege und unterstützen dich bei der Förderung.
Deckt eine Solarthermieanlage meinen kompletten Warmwasserbedarf?
Im Jahresschnitt deckt eine Solarthermieanlage rund 60 % des gesamten Warmwasserbedarfs – je nach Dimensionierung sind es zwischen 30 und 70 % des jährlichen Energiebedarfs für Warmwasser. So sparst du bis zu 60 % Warmwasserkosten. Reicht die Sonne nicht aus, springt deine bestehende Heizung unterstützend ein, damit übers ganze Jahr immer warmes Wasser verfügbar ist. Pro Quadratmeter Kollektor lassen sich 500 bis 700 kWh bzw. 55 bis 80 Liter Heizöl oder m³ Erdgas pro Jahr einsparen.
Was ist der Unterschied zwischen Solarthermie und Photovoltaik?
Photovoltaik wandelt Sonnenstrahlen über Solarpanels in elektrischen Strom um, während Solarthermie einen Energieträger wie Wasser in der Sonne erwärmt und diese Wärme für Warmwasser und Heizung nutzt. Ein technischer Unterschied: Solarthermie-Kollektoren mögen viel Hitze, PV-Module arbeiten dagegen am liebsten kühl. Beides lässt sich auch kombinieren – etwa über Hybrid- bzw. Kombimodule (Thermovoltaik bzw. Photothermie), die sich besonders für kleine Dachflächen eignen.
Wie lange dauert die Installation einer Solarthermieanlage?
Die reine Montage einer Solarthermieanlage ist in der Regel innerhalb weniger Tage abgeschlossen – Kollektoren aufs Dach, Pufferspeicher, Wärmetauscher und die Rücklaufanhebung in den bestehenden Heizkreislauf einbinden. Die genaue Dauer hängt von Dachsituation, Anlagengröße und der Integration in dein vorhandenes System ab. Über Clever-Bauen.de erhältst du kostenlos bis zu 3 unabhängige Angebote geprüfter Fachbetriebe, die dir einen verbindlichen Zeitplan nennen.
Wie viel Wartung braucht Solarthermie und wie lange hält sie?
Solarthermie gilt als wartungsarm und langlebig: Hochwertige Kollektoren erreichen bis zu 30 Jahre Haltbarkeit. Empfohlen wird eine regelmäßige Sichtprüfung sowie eine gelegentliche Kontrolle von Solarflüssigkeit und Anlagendruck durch einen Fachbetrieb. Röhrenkollektoren nutzen ein Vakuum mit nahezu keinen Wärmeverlusten, Flachkollektoren mit ihrer schwarzen Absorberfläche gelten als besonders robust und weniger schadensanfällig. Die geprüften Betriebe aus unserem Netzwerk bieten dafür passende Wartungspakete an.
Funktioniert Solarthermie auch im Winter?
Ja, eine Solarthermieanlage ist auch im Winter betriebsbereit und nutzt selbst die schwächere Wintersonne. Allerdings liefert sie in der kalten Jahreszeit weniger Ertrag, weshalb deine bestehende Heizung an sonnenarmen Tagen unterstützend einspringt. Über das Jahr gerechnet sparst du so spürbar fossile Energie und CO₂ ein – jeder eingesparte Liter Heizöl vermeidet 2,6 kg CO₂. Die Solarenergie selbst ist emissionsfrei und das Energieangebot aus der Sonne unerschöpflich.
Erfülle ich mit Solarthermie die GEG-Pflicht ohne kompletten Heizungstausch?
Solarthermie ist eine anerkannte Erfüllungsoption für die 65-%-Erneuerbare-Energien-Pflicht des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) und lässt sich in bestehende Heizsysteme integrieren – ein kompletter Heizungstausch ist dafür nicht zwingend nötig. Ob Solarthermie in deinem Fall ausreicht oder mit weiteren Maßnahmen kombiniert werden sollte, hängt von deinem Gebäude ab. Über Clever-Bauen.de vergleichst du kostenlos bis zu 3 Angebote geprüfter Fachbetriebe, die deine Situation individuell prüfen.
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