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Haustür einbauen lassen: Kosten 2026 + Worauf achten?

von Clever-Bauen.de Redaktion | Juni 10, 2026

Die Haustür ist die Visitenkarte deines Hauses – und zugleich entscheidend für Wärmedämmung und Einbruchschutz. Wenn deine alte Tür zieht, klemmt oder nicht mehr sicher schließt, lohnt sich der Austausch. Aber was kostet eine neue Haustür mit Einbau, worauf solltest du achten und welche Förderung gibt es 2026? Dieser Ratgeber liefert dir aktuelle Preise, eine Material-Übersicht und alle wichtigen Tipps.

Das Wichtigste auf einen Blick:

  • Neue Haustür mit Einbau: meist 1.000–5.000 €, hochwertige Alu-Türen bis ~6.500 €
  • Material: Kunststoff am günstigsten, Holz und Aluminium hochwertiger
  • Montage allein kostet 400–800 €, Ausbau der alten Tür 100–200 €
  • Förderung: bis 20 % BAFA-Zuschuss oder 20 % Steuerbonus nach §35c EStG
  • Auf Einbruchschutz RC2 und einen U-Wert von höchstens 1,3 W/m²K achten

Was kostet eine neue Haustür mit Einbau?

Der Preis hängt vor allem vom Material, der Ausstattung (Verglasung, Sicherheit, Smart-Lock) und dem Montageaufwand ab. Die folgende Tabelle zeigt typische Gesamtkosten inklusive Einbau (Stand 2026):

Material Preis inkl. Einbau Eigenschaften
Kunststoff (PVC) 1.000–2.500 € Günstig, pflegeleicht, gute Dämmung
Holz 2.500–5.000 € Natürlich, hochwertig, etwas pflegeintensiver
Aluminium 3.000–6.500 € Sehr stabil, langlebig, ideal für Einbruchschutz

Die reinen Montagekosten liegen bei 400–800 €, der Ausbau und die Entsorgung der alten Tür kosten zusätzlich rund 100–200 €. Wer auf Sicherheit, dreifache Verglasung oder ein elektronisches Schloss setzt, landet eher am oberen Ende der Spanne.

Diese Faktoren beeinflussen den Preis

  • Material: Kunststoff ist am günstigsten, Holz und Aluminium sind hochwertiger und teurer.
  • Sicherheit: Einbruchhemmung nach RC2 oder RC3 kostet mehr, lohnt sich aber.
  • Verglasung: Seitenteile, Oberlicht oder Sicherheitsglas treiben den Preis nach oben.
  • Dämmung: Ein niedriger U-Wert (gute Wärmedämmung) ist Voraussetzung für Förderung.
  • Technik & Komfort: Smart-Lock, Fingerprint oder Motorschloss kosten extra.
  • Maße & Einbausituation: Sondermaße oder Anpassungen am Mauerwerk erhöhen den Aufwand.

Worauf du beim Haustür-Kauf achten solltest

Eine Haustür kaufst du nicht alle paar Jahre – diese Punkte solltest du deshalb von Anfang an mitdenken:

  • Einbruchschutz RC2: Die Polizei empfiehlt für Wohnhäuser mindestens die Widerstandsklasse RC2 – mit Mehrfachverriegelung, Sicherheitsbeschlag und Pilzkopfverriegelung.
  • U-Wert ≤ 1,3 W/m²K: So vermeidest du Wärmeverluste und erfüllst die Voraussetzung für die Förderung.
  • Verglasung: Wenn Glas, dann einbruchhemmendes Sicherheitsglas (P4A) statt einfacher Scheibe.
  • Fachgerechte Montage: Eine dichte, nach RAL ausgeführte Montage ist Voraussetzung für Dämmung, Einbruchschutz und Gewährleistung.
  • Komfort: Überlege, ob ein Motorschloss, eine Fingerprint- oder Smart-Lock-Lösung den Alltag erleichtert.

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Förderung 2026: bis zu 20 % für die neue Haustür

Eine neue, gut gedämmte Haustür zählt zur Gebäudehülle und kann energetisch gefördert werden – du hast zwei Wege, die sich nicht kombinieren lassen:

1. BAFA-Zuschuss über die BEG-Einzelmaßnahme

Der Austausch der Haustür wird mit 15 % der Kosten bezuschusst, mit individuellem Sanierungsfahrplan (iSFP) sind es 20 %. Voraussetzung: ein U-Wert von höchstens 1,3 W/m²K, Mindestkosten von 300 € und die Einbindung eines Energie-Effizienz-Experten. Der Antrag muss vor Auftragsvergabe gestellt werden. Die förderfähigen Kosten sind auf 30.000 € pro Wohneinheit gedeckelt (mit iSFP 60.000 €). Hinweis: Reine KfW-Einzelmaßnahmen (frühere Programme 430 und 455-E) gibt es nicht mehr – die Förderung läuft über das BAFA.

2. Steuerbonus nach §35c EStG

Ohne Antrag und ohne Energieberater kannst du 20 % der Kosten (maximal 40.000 € pro Objekt, also bis zu 8.000 € Steuerersparnis) über drei Jahre von der Steuer absetzen (7 % / 7 % / 6 %). Voraussetzung: Das selbst bewohnte Haus ist älter als zehn Jahre und ein Fachbetrieb führt die Arbeiten aus.

Tipp: Wer ohnehin saniert, kombiniert die neue Haustür oft mit neuen Fenstern – so lässt sich die Förderung über die Gebäudehülle optimal ausschöpfen.

Haustür einbauen lassen – so läuft’s ab

  1. Kostenlose Anfrage stellen: Beschreibe dein Vorhaben (Maße, Material, gewünschte Ausstattung) – du erhältst unverbindliche Vergleichsangebote von Türenbauern aus deiner Region.
  2. Aufmaß & Beratung vor Ort: Der Fachbetrieb misst exakt, berät zu Material, Sicherheit und Förderung und erstellt ein verbindliches Angebot.
  3. Einbau & Abnahme: Die alte Tür wird ausgebaut, die neue fachgerecht nach RAL eingesetzt, abgedichtet und justiert – meist ist alles an einem Tag erledigt.

Häufige Fragen (FAQ)

Was kostet eine neue Haustür mit Einbau?

Eine Kunststoff-Haustür kostet inklusive Einbau 1.000–2.500 €, eine Holztür 2.500–5.000 € und eine hochwertige Aluminium-Tür 3.000–6.500 €. Die reine Montage liegt bei 400–800 €, der Ausbau der alten Tür bei 100–200 €.

Welches Material ist für eine Haustür am besten?

Kunststoff bietet das beste Preis-Leistungs-Verhältnis und gute Dämmwerte. Holz wirkt besonders hochwertig, Aluminium punktet mit Stabilität und Einbruchschutz. Die beste Wahl hängt von Budget, Optik und Sicherheitsanspruch ab.

Wird eine neue Haustür gefördert?

Ja. Über das BAFA gibt es 15 % Zuschuss (mit iSFP 20 %), wenn die Tür einen U-Wert von höchstens 1,3 W/m²K hat und ein Energieberater eingebunden ist. Alternativ kannst du 20 % über den Steuerbonus nach §35c EStG absetzen. Beide Wege sind nicht kombinierbar.

Welche Sicherheitsklasse sollte eine Haustür haben?

Für Wohnhäuser empfiehlt die Polizei mindestens die Widerstandsklasse RC2. Sie erschwert Einbrechern das Aufhebeln deutlich – etwa durch Mehrfachverriegelung und Pilzkopfzapfen. Für höheren Schutz gibt es RC3.

Wie lange dauert der Einbau einer Haustür?

Der Austausch einer Haustür ist in der Regel an einem Tag erledigt. Mehr Zeit nehmen Planung, Lieferzeit der Tür und gegebenenfalls Anpassungen am Mauerwerk in Anspruch.

Fazit

Eine neue Haustür mit Einbau kostet 2026 je nach Material 1.000–6.500 €. Mit dem BAFA-Zuschuss (bis 20 %) oder dem Steuerbonus nach §35c EStG holst du einen erheblichen Teil zurück. Achte beim Kauf auf Einbruchschutz RC2 und einen U-Wert von höchstens 1,3 W/m²K – und hol dir mehrere Angebote zum Vergleich.

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