Seite auswählen

Was kosten neue Fenster mit Einbau? Preistabelle 2026

von Clever-Bauen.de Redaktion | Juni 4, 2026 | Blogartikel | 0 Kommentare

Neue Fenster steigern den Wohnkomfort, senken die Heizkosten und werten dein Haus auf – aber was kosten sie eigentlich mit fachgerechtem Einbau? In diesem Ratgeber findest du aktuelle Preistabellen für 2026, einen Vergleich der Rahmenmaterialien, eine realistische Kostenrechnung fürs Einfamilienhaus und alle Förderungen, mit denen du bis zu 20 % zurückholst.

Das Wichtigste auf einen Blick:

  • Ein Kunststofffenster (Standardmaß, 3-fach) kostet inkl. Einbau 500–850 €
  • Komplettes Einfamilienhaus (12 Fenster): 9.000–18.000 €, je nach Material bis 32.000 €
  • Förderung: BAFA-Zuschuss bis 20 % oder Steuerbonus 20 % nach §35c EStG
  • Gefördert wird nur 3-fach-Verglasung mit U-Wert ≤ 0,95 W/m²K
  • Fensterpreise steigen 2026 voraussichtlich um 5–7 % – Angebote jetzt einholen lohnt sich

Was kosten neue Fenster mit Einbau?

Der Preis pro Fenster hängt vor allem vom Rahmenmaterial, der Verglasung und der Größe ab. Die folgende Tabelle zeigt typische Preisspannen für ein Standardfenster (ca. 1,3 × 1,3 m, 3-fach-Verglasung) inklusive Montage und Entsorgung des alten Fensters (Stand 2026):

Rahmenmaterial Preis pro Fenster (inkl. Einbau)
Kunststoff (PVC) 500–850 €
Holz 650–1.100 €
Aluminium 800–1.300 €
Holz-Aluminium 1.000–1.500 €

Für kleine Fenster oder Einzelaufträge kann der Montagepreis pro Stück höher ausfallen, weil die Anfahrt des Fachbetriebs auf wenige Fenster umgelegt wird. Wer mehrere Fenster gleichzeitig austauschen lässt, profitiert dagegen von einem deutlich günstigeren Stückpreis.

Fensterpreise nach Material im Vergleich

Welches Material sich lohnt, hängt von Budget, Optik und Anspruch ab. Diese Übersicht zeigt die reinen Materialpreise pro Quadratmeter Fensterfläche (ohne Einbau):

Material Preis pro m² Eigenschaften
Kunststoff 200–640 € Günstig, pflegeleicht, gute Dämmung
Holz 300–750 € Natürlich, wohngesund, wartungsintensiver
Aluminium 450–1.000 € Sehr stabil, schlanke Profile, langlebig
Holz-Aluminium 550–1.200 € Holz innen, wetterfestes Alu außen – Premium

Kunststofffenster sind mit Abstand die häufigste Wahl: Sie bieten das beste Preis-Leistungs-Verhältnis und sehr gute Dämmwerte. Holz-Alu-Fenster kombinieren die Wohnlichkeit von Holz innen mit der Wetterfestigkeit von Aluminium außen – dafür liegen sie preislich an der Spitze.

Komplette Fenster fürs Einfamilienhaus – was kostet das?

Ein durchschnittliches Einfamilienhaus hat rund 12 Fenster plus ein bis zwei Terrassen- oder Balkontüren. Je nach Material, Zustand des Altbaus und Montageaufwand ergeben sich folgende Gesamtkosten (Stand 2026):

Umfang Gesamtkosten (inkl. Einbau)
12 Kunststofffenster, 3-fach 9.000–18.000 €
12 Fenster + Terrassentür (gehobene Ausstattung) 15.000–25.000 €
Holz-Alu, Sonderformen, Altbau bis 32.000 €
Eigenanteil nach BAFA-Förderung (bis 20 %) ab ca. 7.200 €

Diese Spannen sind bewusst breit gehalten, weil kein Haus dem anderen gleicht. Den verbindlichen Preis bekommst du nur über ein konkretes Aufmaß vor Ort – am besten von mehreren Fachbetrieben, damit du die Angebote vergleichen kannst.

Diese Faktoren beeinflussen den Preis

  • Rahmenmaterial: Kunststoff ist am günstigsten, Holz-Alu am teuersten (siehe Tabelle oben).
  • Verglasung: 3-fach-Verglasung kostet etwas mehr als 2-fach, ist aber Pflicht für jede Förderung – und spart langfristig die meisten Heizkosten.
  • Größe & Form: Bodentiefe Fenster, Rundbögen oder Sonderformen treiben den Preis nach oben.
  • Zustand des Altbaus: Müssen Leibung, Putz oder Rollladenkästen angepasst werden, steigt der Montageaufwand.
  • Montagestandard: Eine fachgerechte RAL-Montage ist etwas teurer, aber Voraussetzung für Dichtheit, Förderung und Gewährleistung.
  • Extras: Einbruchschutz (RC2), Schallschutz, Sprossen oder integrierte Rollläden kosten zusätzlich.

Übrigens: Wenn ohnehin neue Fenster anstehen, lohnt es sich, gleich über elektrische Rollläden oder Sonnenschutz nachzudenken – das spart eine zweite Montage-Anfahrt.

Jetzt kostenlose Fenster-Angebote vergleichen

Unverbindlich · Geprüfte Fachbetriebe aus deiner Region · Inkl. Förder-Tipp

Angebote anfordern →

Förderung 2026: So senkst du die Kosten um bis zu 20 %

Für den Austausch alter Fenster gegen energieeffiziente Modelle gibt es 2026 zwei Wege – du musst dich für einen entscheiden, beide sind nicht kombinierbar:

1. BAFA-Zuschuss über die BEG-Einzelmaßnahme

Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) bezuschusst den Fenstertausch über das BAFA mit 15 % der Kosten. Mit einem individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) erhöht sich der Satz auf 20 %. Die förderfähigen Kosten sind auf 30.000 € pro Wohneinheit und Jahr gedeckelt (mit iSFP auf 60.000 €). Wichtig: Der Antrag muss vor Auftragsvergabe gestellt werden, und die neuen Fenster müssen einen U-Wert von höchstens 0,95 W/m²K erreichen – das schafft jede moderne 3-fach-Verglasung problemlos.

2. Steuerbonus nach §35c EStG

Wer keinen Förderantrag stellen möchte, kann 20 % der Kosten (maximal 40.000 € pro Objekt) direkt von der Steuerschuld abziehen – verteilt über drei Jahre (7 % / 7 % / 6 %). Das geht ganz ohne Antrag über die Einkommensteuererklärung. Voraussetzung: Das Haus ist älter als zehn Jahre, wird selbst bewohnt und die Arbeiten werden von einem Fachbetrieb mit entsprechender Bescheinigung ausgeführt.

Tipp: Bei kleineren Maßnahmen ist der Steuerbonus oft unkomplizierter, bei größeren Sanierungen mit iSFP lohnt sich meist der BAFA-Weg. Ein Fachbetrieb oder Energieberater rechnet dir beide Varianten durch.

Fachbetrieb beauftragen – so läuft’s ab

  1. Kostenlose Anfrage stellen: Beschreibe dein Vorhaben (Anzahl Fenster, Material, Baujahr) – du erhältst unverbindliche Vergleichsangebote von Fensterbauern aus deiner Region.
  2. Aufmaß & Beratung vor Ort: Der Fachbetrieb misst exakt, berät zu Material und Verglasung und erstellt ein verbindliches Angebot inklusive Förder-Hinweis.
  3. Einbau & Abnahme: Die alten Fenster werden demontiert, die neuen fachgerecht nach RAL eingebaut, abgedichtet und entsorgt – meist ist alles an ein bis zwei Tagen erledigt.

Häufige Fragen (FAQ)

Was kostet ein Fenster mit Einbau?

Ein Standard-Kunststofffenster mit 3-fach-Verglasung kostet inklusive Montage und Entsorgung des alten Fensters 500–850 €. Holz-, Alu- und Holz-Alu-Fenster liegen darüber, bei Sonderformen und großen Formaten steigt der Preis entsprechend.

Was kosten neue Fenster für ein ganzes Einfamilienhaus?

Für rund 12 Kunststofffenster solltest du 9.000–18.000 € einplanen. Mit gehobener Ausstattung, Terrassentür oder im Altbau sind bis zu 32.000 € möglich. Nach Förderung sinkt der Eigenanteil um bis zu 20 %.

Welches Fenstermaterial ist am günstigsten?

Kunststofffenster sind am preiswertesten und bieten zugleich sehr gute Dämmwerte. Holz, Aluminium und besonders Holz-Aluminium sind teurer, punkten aber bei Optik, Langlebigkeit oder schlanken Profilen.

Werden neue Fenster 2026 gefördert?

Ja. Du bekommst entweder einen BAFA-Zuschuss von 15 % (mit iSFP 20 %) oder einen Steuerbonus von 20 % nach §35c EStG. Voraussetzung ist eine 3-fach-Verglasung mit einem U-Wert von höchstens 0,95 W/m²K. Beide Förderungen sind nicht kombinierbar.

Lohnt sich der Fenstertausch finanziell?

Moderne Fenster senken den Wärmeverlust deutlich und sparen über die Jahre spürbar Heizkosten. Zusammen mit Förderung oder Steuerbonus amortisiert sich der Austausch meist innerhalb von 10 bis 20 Jahren – der höhere Wohnkomfort und der gestiegene Immobilienwert kommen obendrauf.

Fazit

Neue Fenster mit Einbau kosten 2026 je nach Material 500–1.500 € pro Stück, fürs komplette Einfamilienhaus rechnest du mit 9.000–32.000 €. Mit dem BAFA-Zuschuss (bis 20 %) oder dem Steuerbonus nach §35c EStG holst du einen erheblichen Teil zurück. Weil die Preise 2026 weiter steigen, lohnt es sich, jetzt mehrere Angebote einzuholen und zu vergleichen.

Jetzt kostenlos Fenster-Angebote anfordern →

Baustoffe günstig kaufen bei unserem Partner BENZ24