Smart Home planen lassen
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Welche Smart-Home-Bereiche sind möglich?
Beleuchtung & Beschattung
Licht und Rollläden über Zeitprogramme, Anwesenheitssimulation und Szenen steuern. Häufigster Einstieg ins Smart Home — sofort spürbarer Komfortgewinn.
Heizung & Klima
Einzelraum-Regelung, Anwesenheitserkennung und Wettersteuerung. Spart 10–25 % Heizkosten und sorgt für angenehmes Raumklima ohne manuelles Nachregeln.
Sicherheit & Zutritt
Alarmanlage, Bewegungsmelder, Türkommunikation und Zutritt per App oder Fingerprint. Echtes Plus an Sicherheit ohne klassische Schlüssel.
Multimedia & Sprachsteuerung
Multiroom-Audio, integrierte Lautsprecher, Sprachassistenten (Alexa, Google, Apple Home). Verschmilzt mit den anderen Gewerken zu einer Bedienoberfläche.
Was kostet ein Smart Home?
Die Kosten hängen stark von der gewählten Technologie (Funk vs. verkabelt) und vom Funktionsumfang ab. Die folgende Tabelle zeigt Richtwerte für ein Einfamilienhaus mit 4–5 Zimmern.
| System-Klasse | Beispielsysteme | Geeignet für | Gesamt (Richtwert) |
|---|---|---|---|
| Funk-Einsteiger | Homematic IP, Bosch Smart Home, Tado | Bestand / Nachrüstung | 1.500 – 4.000 € |
| Funk-Erweitert | Loxone Air, KNX-RF, Apple Home | Bestand mit Komfortwunsch | 4.000 – 12.000 € |
| Verkabelt (Basis) | KNX, Loxone Tree, EnOcean | Neubau / Sanierung | 8.000 – 18.000 € |
| Vollausstattung verkabelt | KNX + Visualisierung, Multiroom | Neubau Premium | ab 18.000 € |
Preise sind unverbindliche Richtwerte. Faktoren wie Anzahl der Aktoren, Sensoren und Visualisierungsdisplays beeinflussen die Endkosten.
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Häufige Fragen zum Smart Home
Funk oder verkabelt — was ist besser?
Verkabelte Systeme (KNX, Loxone Tree) sind ausfallsicher, langlebig und aus Sicht der Bauherren erste Wahl im Neubau. Funksysteme (Homematic IP, Loxone Air) sind dagegen perfekt für Bestandsgebäude.
Was kostet ein Smart Home?
Eine Funk-Einsteigerlösung für ein Einfamilienhaus startet bei ca. 1.500 €. Ein voll ausgebautes KNX-System mit Visualisierung liegt bei 18.000 € und mehr. Für 4.000–12.000 € bekommt man bereits ein durchdachtes System.
Welche Smart-Home-Systeme gibt es?
Die wichtigsten verkabelten Standards sind KNX (offen, herstellerübergreifend), Loxone Tree und EnOcean. Im Funkbereich dominieren Homematic IP, Bosch Smart Home, Loxone Air und Apple Home.
Kann ich Smart Home auch nachrüsten?
Ja. Funksysteme wie Homematic IP oder Loxone Air sind speziell für die Nachrüstung im Bestand entwickelt. Heizungsthermostate, Funk-Schalter und Bewegungsmelder lassen sich in wenigen Stunden installieren.
Wie viel Strom spart Smart Home?
Eine smarte Heizungssteuerung spart 10–25 % Heizkosten. Smarte Steckdosen verhindern Stand-by-Verbrauch (5–10 % der Stromrechnung). In der Summe amortisiert sich ein gut geplantes System nach 5–10 Jahren.
Funktioniert das mit Alexa, Google Home oder Apple Home?
Die meisten Systeme integrieren mindestens einen der drei Sprachassistenten — viele alle drei. Bei KNX und Loxone braucht es ein Gateway, bei Apple Home zusätzlich eine HomeKit-Bridge.
Was passiert bei Internet-Ausfall?
Bei verkabelten Systemen (KNX, Loxone) funktioniert die lokale Steuerung ohne Internet weiter — nur die Fernsteuerung per App fällt aus. Reine Cloud-Systeme sind dagegen ohne Internet eingeschränkt.
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