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Photovoltaik Förderung Hessen 2026: Was das Land und die Städte zahlen

von Clever-Bauen.de Redaktion | Okt. 13, 2026

Veröffentlicht am · Redaktion Clever-Bauen.de

Hessen zahlt keinen Zuschuss je Kilowattpeak, und trotzdem bietet das Land für Photovoltaik mehr als Bayern oder Nordrhein-Westfalen. Über die landeseigene WIBank gibt es einen Kredit, dessen Zins das Land um 1,5 Prozentpunkte verbilligt. Er liegt damit unter dem besten Satz, den die KfW derzeit für Solaranlagen verlangt. Dazu kommen Städte wie Frankfurt und Darmstadt, die eine normale Dachanlage spürbar bezuschussen.

Dieser Ratgeber zeigt, was der Landeskredit kostet und für wen er sich eignet. Er rechnet vor, was die Bundesförderung bei einer typischen Anlage in Hessen wert ist, und gibt den Stand der Stadtprogramme vom Oktober 2026 wieder. Am Ende steht, in welcher Reihenfolge du vorgehen solltest, damit kein Antrag zu spät kommt.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Das Land Hessen fördert Photovoltaik mit dem PV-Anlagen-Darlehen der WIBank: 10.000 bis 50.000 Euro zu 3,60 Prozent, fest für zehn Jahre (Stand 1. Oktober 2026)
  • Der KfW-Kredit 270 kostet für Dachanlagen bei zehn Jahren Laufzeit selbst in der besten Bonitätsklasse 4,58 Prozent
  • Vom Bund gibt es null Prozent Mehrwertsteuer bis 30 kWp, Steuerfreiheit der Erträge und 7,70 Cent Einspeisevergütung je Kilowattstunde
  • Frankfurt zahlt 20 Prozent der Kosten, Darmstadt 200 Euro je kWp bis 6.000 Euro, in Wiesbaden gibt der Versorger ESWE bis zu 1.000 Euro für den Speicher
  • Wer bis zum 31. Dezember 2026 in Betrieb geht, behält die heutige Vergütung für 20 Jahre
  • Eine Solarpflicht für private Wohnhäuser gibt es in Hessen nicht

Was das Land anbietet: einen Kredit statt Zuschuss

Das PV-Anlagen-Darlehen der WIBank ist das einzige Landesprogramm in Hessen, das private Photovoltaik direkt fördert. Die Bank verlangt vom Kunden 5,10 Prozent, das Land zahlt davon 1,50 Prozentpunkte. Übrig bleiben 3,60 Prozent nominal, festgeschrieben für die gesamte Laufzeit von zehn Jahren. Der Zinssatz ändert sich von Zeit zu Zeit, der Wert hier gilt seit dem 1. Oktober 2026.

Gefördert werden Photovoltaikanlagen bis 20 Kilowatt einschließlich Netzanschluss sowie Batteriespeicher und Steuerungstechnik, wenn sie zusammen mit einer neuen Anlage eingebaut werden. Den Antrag stellen dürfen Privatpersonen, die ihr Haus oder ihre Wohnung in Hessen selbst bewohnen. Gesellschaften sind ausgeschlossen, auch eine GbR.

WIBank PV-Anlagen-Darlehen KfW-Kredit 270
Zins 3,60 % nominal, für alle gleich, fest für 10 Jahre 4,58 % bis 10,98 % je nach Bonität (Variante Aufdach-PV, 10 Jahre, Stand 9. Oktober 2026)
Betrag 10.000 bis 50.000 €, höchstens 90 % der Kosten bis 100 % der Kosten
Was Anlage bis 20 kW, Speicher und Steuerung nur zur neuen Anlage Anlage und Speicher, auch größere Anlagen
Wer Privatpersonen mit selbst genutzter Wohnimmobilie in Hessen bundesweit, auch für vermietete Häuser
Antrag selbst im Kundenportal der WIBank, vor Beginn der Installation über die Hausbank, vor Beginn

Ein Beispiel zeigt, was der Zinsunterschied ausmacht. Kostet die Anlage 13.000 Euro, leihst du dir höchstens 11.700 Euro. Bei monatlicher Tilgung über zehn Jahre zahlst du bei 3,60 Prozent rund 2.100 Euro Zinsen. Ohne den Zuschuss des Landes wären es rund 3.000 Euro, zum besten KfW-Satz gleich gerechnet rund 2.700 Euro. Wer bei der KfW in eine schlechtere Bonitätsklasse fällt, spart mit der WIBank deutlich mehr.

Für wen sich das Darlehen eignet

Das Darlehen passt, wenn du die Anlage finanzieren willst oder musst und selbst im Haus wohnst. Wer bar bezahlen kann, braucht keinen Kredit, auch keinen verbilligten. Kleine Anlagen fallen heraus: Weil die WIBank mindestens 10.000 Euro verleiht und höchstens 90 Prozent der Kosten finanziert, muss die Anlage mindestens rund 11.100 Euro kosten. Die übrigen 10 Prozent zahlst du aus eigenem Geld.

Wichtig ist die Reihenfolge. Der Antrag muss bei der WIBank eingehen, bevor die Installation beginnt. Du registrierst dich dafür im Kundenportal der WIBank und stellst den Antrag dort selbst, die Hausbank ist nicht beteiligt. Nach der Prüfung schickt die WIBank den Darlehensvertrag. Ein Hinweis zur Einspeisevergütung: Nach § 80a des Erneuerbare-Energien-Gesetzes dürfen Investitionszuschüsse von Bund und Land neben der Vergütung nur so weit fließen, wie beides zusammen die Kosten der Stromerzeugung nicht übersteigt. Zinsverbilligte Kredite nennt die Vorschrift nicht.

Die Förderung, die jeder in Hessen bekommt

Die großen Beträge kommen vom Bund und gelten in jedem Bundesland gleich. Sie müssen nicht beantragt werden und greifen, sobald die Anlage die Bedingungen erfüllt.

Baustein Was er bringt Bedingung
Null Prozent Mehrwertsteuer 19 Prozent weniger auf Module, Wechselrichter, Speicher und Montage Anlage bis 30 kWp am Wohnhaus, seit 2023 unbefristet
Keine Einkommensteuer Einspeiseerlöse und Eigenverbrauch bleiben steuerfrei, keine Gewerbeanmeldung bis 30 kWp am Einfamilienhaus
Einspeisevergütung 7,70 Cent je Kilowattstunde bis 10 kWp, 6,66 Cent für den Anteil bis 40 kWp, bei Volleinspeisung 12,22 Cent Inbetriebnahme zwischen 1. August 2026 und 31. Januar 2027, Zahlung für 20 Jahre plus Inbetriebnahmejahr
KfW-Kredit 270 Finanzierung bis 100 Prozent der Kosten, Laufzeit bis 30 Jahre Antrag über die Hausbank vor Beginn, Zins hängt von Bonität und Laufzeit ab

Für neue Anlagen seit Februar 2025 gilt eine Einschränkung: Ohne intelligentes Messsystem dürfen sie nur 60 Prozent ihrer Nennleistung einspeisen. Bei einem Süddach kostet das an sonnigen Mittagen etwas Ertrag, der Eigenverbrauch bleibt unberührt. Wie groß der Unterschied zur Ost-West-Belegung ist, steht im Ratgeber Photovoltaik Ost-West oder Süd.

Was die Förderung auf einem hessischen Dach wert ist

Hessen liegt bei der Sonneneinstrahlung zwischen Nordrhein-Westfalen und Bayern. PVGIS, der Ertragsrechner der EU-Kommission, kommt für ein Süddach mit 35 Grad Neigung in Kassel auf rund 1.010 Kilowattstunden je kWp im Jahr, in Fulda und Marburg auf 1.030 bis 1.040, in Darmstadt und Frankfurt auf 1.060 bis 1.080. Weil kaum ein Dach ideal liegt, rechnen wir vorsichtig: 10-kWp-Anlage ohne Speicher, Preis 13.000 Euro, Jahresertrag 10.000 Kilowattstunden, davon 30 Prozent selbst verbraucht, Strompreis 37 Cent.

Posten Rechnung Wert
Gesparte Mehrwertsteuer 19 Prozent von 13.000 Euro 2.470 Euro einmalig
Einspeisevergütung 7.000 kWh × 7,70 Cent rund 540 Euro im Jahr, rund 10.800 Euro über 20 Jahre
Ersparter Strombezug 3.000 kWh × 37 Cent rund 1.110 Euro im Jahr
Zuschuss in Frankfurt 20 Prozent von 13.000 Euro bis zu 2.600 Euro einmalig
Zuschuss in Darmstadt 10 kWp × 200 Euro 2.000 Euro einmalig

Die Anlage bringt im Jahr rund 1.650 Euro und hat sich nach knapp acht Jahren bezahlt gemacht, bei einer Laufzeit von 25 bis 30 Jahren. Der Frankfurter Klimabonus verkürzt das um gut eineinhalb Jahre, der Darmstädter Zuschuss um gut ein Jahr. Außerhalb dieser Städte trägt die Bundesförderung die Rechnung allein, und das größte Stück davon ist die Einspeisevergütung. Ob deine Anlage noch unter das heutige EEG fällt, ist deshalb wichtiger als jeder Zuschuss.

Der Stichtag 31. Dezember 2026

Das Bundeskabinett hat am 29. Juli 2026 den Entwurf einer EEG-Novelle beschlossen. Danach soll die feste Einspeisevergütung für neue kleine Anlagen ab dem 1. Januar 2027 entfallen und durch eine befristete Übergangsregelung und die Direktvermarktung ersetzt werden. Der Wirtschaftsausschuss des Bundestags hat am 5. Oktober Sachverständige angehört, die abschließende Abstimmung im Bundestag steht noch aus (Stand 13. Oktober 2026). Danach befasst sich der Bundesrat, und die EU-Kommission muss die Regelung beihilferechtlich genehmigen. Wie hoch die Übergangsregelung ausfällt, ist offen.

Sicher ist der Bestandsschutz: Wer seine Anlage bis zum 31. Dezember 2026 in Betrieb nimmt, bekommt die heutigen Sätze für das Inbetriebnahmejahr und 20 weitere Jahre. Maßgeblich ist der Tag der Inbetriebnahme, nicht der Tag der Bestellung. Lieferzeit, Montage und der Zählerwechsel durch den Netzbetreiber brauchen zusammen oft mehrere Wochen. Wer die Anlage 2026 noch sicher haben will, sollte den Auftrag nicht bis November liegen lassen. Und wer einen Stadtzuschuss oder das WIBank-Darlehen nutzen will, muss die Anträge davor einplanen.

Städte in Hessen: Stand Oktober 2026

Die Übersicht zeigt, was Ein- und Zweifamilienhäuser in den größeren hessischen Städten im Oktober 2026 bekommen.

Stadt Was es gibt Stand
Frankfurt am Main Klimabonus: 20 % der Kosten für Photovoltaik, 20 % für einen Speicher zusammen mit der Anlage, 30 % bei einem Solar-Gründach; höchstens 50.000 € je Gebäude läuft voraussichtlich mindestens bis Ende 2026; Topf für Balkonkraftwerke seit 3. Juni 2025 leer
Darmstadt 200 € je kWp auf Dach oder Fassade, höchstens 6.000 €; Balkonkraftwerke 200 bis 400 €, höchstens die Hälfte der Kosten 2026 fortgeführt, Mittel seit April 2026 wieder freigegeben
Wiesbaden kein städtischer Zuschuss; der Versorger ESWE zahlt 500 bis 1.000 € für einen neuen Speicher zur Photovoltaikanlage, wenn das Haus seinen Strom (und gegebenenfalls Gas oder Fernwärme) von ESWE bezieht ESWE-Programm offen, Antrag vor Beginn
Kassel kein Zuschuss für Dachanlagen; 150 € für ein Balkonkraftwerk, kostenlose BürgerSolarBeratung Balkonprogramm 2024 bis 2026, Antrag vor dem Kauf
Marburg Programm „Klimafreundlich Wohnen“ ausgesetzt; Balkonkraftwerke bis 400 € (die Hälfte der Montagekosten) Restanträge nur für Aufträge bis 31. August 2025
Bad Homburg Energiesparförderung, zuletzt 300 € je kWp bis 3.000 € seit 10. August 2026 Antragsstopp wegen Umstellung des Verfahrens, Neustart angekündigt

Die Regeln unterscheiden sich stärker als die Beträge. In Frankfurt gilt schon die Unterschrift unter den Auftrag als Beginn der Maßnahme. Wer bestellt, bevor der Bescheid da ist, verliert den Klimabonus. Die Anlage muss danach mindestens zehn Jahre laufen, und alle Fördermittel zusammen dürfen 90 Prozent der Kosten nicht übersteigen. Darmstadt geht den umgekehrten Weg: Dort lässt du die Anlage zuerst bauen und anmelden und reichst den Antrag danach mit den Rechnungen ein. Einen Rechtsanspruch gibt es in beiden Städten nicht, gezahlt wird, solange Haushaltsmittel da sind.

Für Fulda haben wir weder bei der Stadt noch beim Versorger RhönEnergie ein Zuschussprogramm für Dachanlagen gefunden. Wohnst du in einer anderen Kommune, lohnt eine Nachfrage bei der Gemeinde und bei deinem Stromversorger. Manche Stadtwerke haben kleine Programme, die in keiner Übersicht stehen, und fast alle verlangen den Antrag vor Beginn der Arbeiten.

Solarpflicht in Hessen: nur für Parkplätze und Landesgebäude

Das Hessische Energiegesetz schreibt Photovoltaik seit seiner Novelle von 2023 an zwei Stellen vor: auf Gebäuden des Landes und über neuen offenen Parkplätzen mit mehr als 50 Stellplätzen. Die Einzelheiten zu den Parkplätzen regelt eine eigene Verordnung vom Dezember 2023. Für private Wohnhäuser gibt es nach hessischem Landesrecht keine Pflicht, weder im Neubau noch bei einer Dachsanierung.

Damit ist Hessen deutlich lockerer als Nordrhein-Westfalen, wo bei einer vollständigen Dachsanierung seit 2026 eine Pflicht mit Bußgeld gilt. Was dort vorgeschrieben ist, steht im Ratgeber Photovoltaik Förderung NRW. Bayern hat für Wohnhäuser eine Sollvorschrift ohne Bußgeld, mehr dazu im Ratgeber Photovoltaik Förderung Bayern. Wer in Hessen ohnehin das Dach erneuert, sollte die Anlage trotzdem gleich mitplanen, weil Gerüst und Dachdecker dann schon vor Ort sind.

Kostenlose Hilfe in Hessen

Die LandesEnergieAgentur Hessen betreibt das Solarkataster Hessen. Dort gibst du deine Adresse ein und siehst, welche Dachflächen sich eignen und wie viel Strom sie ungefähr liefern. Laut Wirtschaftsministerium haben es seit Ende 2016 mehr als 330.000 Menschen genutzt. Kassel hat mit dem Solardachfinder ein eigenes Werkzeug und berät über die BürgerSolarBeratung kostenlos, auch bei der Umsetzung.

Die Verbraucherzentrale Hessen vergleicht kostenlos bis zu drei Angebote für Photovoltaikanlagen, die du von Fachbetrieben bekommen hast. Vor dem Angebot hilft der Eignungs-Check Solar: Ein Energieberater kommt ins Haus, prüft Dach, Verschattung, Heizung und Anschlüsse und gibt eine Empfehlung. Der Termin kostet 40 Euro, Haushalte mit geringem Einkommen zahlen nichts. Termine gibt es unter 0800 809 802 400.

Die richtige Reihenfolge

  1. Prüfe im Solarkataster Hessen, welche Dachflächen sich eignen.
  2. Frag bei Stadt und Stromversorger nach einem Programm. In Frankfurt, Bad Homburg und bei der ESWE stellst du den Antrag vor dem Auftrag, in Darmstadt nach der Inbetriebnahme.
  3. Hol drei Angebote ein, die Montage, Zählerwechsel und Anmeldung enthalten, und lass sie bei Bedarf von der Verbraucherzentrale vergleichen.
  4. Willst du finanzieren, stell den Antrag bei der WIBank, bevor die Installation beginnt.
  5. Plane Bestellung, Montage und Zählerwechsel so, dass die Inbetriebnahme 2026 sicher ist.
  6. Melde die Anlage im Marktstammdatenregister und beim Netzbetreiber an, sonst gibt es keine Einspeisevergütung.

Häufige Fragen

Gibt es in Hessen eine Landesförderung für Photovoltaik?

Ja, aber als Kredit. Die WIBank verleiht über ihr PV-Anlagen-Darlehen 10.000 bis 50.000 Euro für Anlagen bis 20 Kilowatt, das Land verbilligt den Zins um 1,5 Prozentpunkte auf 3,60 Prozent (Stand 1. Oktober 2026). Einen Zuschuss je kWp zahlt das Land nicht.

Ist das WIBank-Darlehen günstiger als der KfW-Kredit 270?

Derzeit ja. Die KfW verlangt für Aufdachanlagen bei zehn Jahren Laufzeit je nach Bonität 4,58 bis 10,98 Prozent, die WIBank 3,60 Prozent für alle. Die KfW finanziert dafür bis zu 100 Prozent und auch vermietete Häuser, die WIBank nur 90 Prozent und nur selbst genutztes Wohneigentum.

Welche Städte in Hessen zahlen einen Zuschuss?

Frankfurt zahlt über den Klimabonus 20 Prozent der Kosten, Darmstadt 200 Euro je kWp bis 6.000 Euro. Bad Homburg hat zuletzt 300 Euro je kWp gezahlt, nimmt aber seit August 2026 vorübergehend keine Anträge an. In Wiesbaden gibt der Versorger ESWE einen Speicherzuschuss, Kassel und Marburg fördern nur Balkonkraftwerke.

Bekomme ich in Hessen Förderung für den Batteriespeicher?

Das WIBank-Darlehen finanziert einen Speicher mit, wenn er zusammen mit einer neuen Anlage eingebaut wird. Frankfurt gibt 20 Prozent, die ESWE in Wiesbaden 500 bis 1.000 Euro. Vom Bund gilt die Mehrwertsteuerbefreiung. Ob sich der Speicher rechnet, steht im Ratgeber Photovoltaik mit Speicher: Kosten 2026.

Gibt es in Hessen eine Solarpflicht für Wohnhäuser?

Nein. Das Hessische Energiegesetz verlangt Photovoltaik nur auf Gebäuden des Landes und über neuen offenen Parkplätzen mit mehr als 50 Stellplätzen. Private Wohnhäuser sind weder im Neubau noch bei der Dachsanierung betroffen.

Was passiert 2027 mit der Einspeisevergütung?

Nach dem Gesetzentwurf vom Juli 2026 soll die feste Vergütung für Neuanlagen ab 2027 entfallen und durch eine befristete Übergangsregelung ersetzt werden. Der Bundestag hat das Gesetz noch nicht beschlossen. Anlagen, die bis zum 31. Dezember 2026 in Betrieb gehen, behalten die heutigen Sätze für 20 Jahre.

Was du als Nächstes tun kannst

  1. Gib deine Adresse im Solarkataster Hessen ein und notiere Dachfläche und Ertragsschätzung.
  2. Frag bei Stadt und Stromversorger, ob ein Programm offen ist, und kläre, ob der Antrag vor oder nach dem Auftrag kommt.
  3. Hol drei Angebote ein, die Montage, Zählerwechsel und Anmeldung enthalten.
  4. Lass die Angebote kostenlos von der Verbraucherzentrale Hessen vergleichen.
  5. Stell bei Bedarf den WIBank-Antrag und frag den Anbieter nach einem verbindlichen Termin für die Inbetriebnahme noch in diesem Jahr.

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