Eine Markise macht aus Terrasse oder Balkon im Sommer einen schattigen Wohlfühlort – und schützt zugleich vor Hitze im Raum dahinter. Aber was kostet eine Markise mit Montage durch einen Fachbetrieb, welcher Typ passt zu dir und worauf solltest du achten? Dieser Ratgeber liefert dir aktuelle Preise 2026, einen Typen-Vergleich und alle wichtigen Tipps.
- Markise mit Montage: je nach Typ meist 500–1.500 €, hochwertige Kassettenmarkisen mehr
- Manuelle Gelenkarmmarkise ab rund 400 €, elektrisch ab ca. 800 €
- Montagekosten: 70–120 € pro Meter Breite
- Kassettenmarkise schützt das Tuch und hält dadurch länger
- Eine Klemmmarkise kommt ohne Bohren aus – ideal für Mietwohnungen
Was kostet eine Markise mit Montage?
Der Preis hängt vor allem vom Markisentyp, der Größe und der Bedienung (Kurbel oder Motor) ab. Die folgende Tabelle zeigt typische Gesamtkosten inklusive Montage (Stand 2026):
| Markisentyp | Kosten inkl. Montage | Besonderheit |
|---|---|---|
| Gelenkarmmarkise (manuell) | 400–1.000 € | Offen, günstigster Einstieg |
| Gelenkarmmarkise (elektrisch) | 800–1.500 € | Motor und Fernbedienung |
| Kassettenmarkise | 1.000–3.500 € | Tuch im Kasten geschützt, langlebiger |
| Klemmmarkise | preiswert | Ohne Bohren, für Balkon und Mietwohnung |
Die reinen Montagekosten liegen bei 70–120 € pro Meter Breite. Für eine handelsübliche Markise mit Elektromotor solltest du insgesamt mit rund 270–455 € Montage rechnen. Soll eine elektronische Steuerung angeschlossen werden, kommen etwa 30–40 € dazu. Ist noch kein Stromanschluss vorhanden, fällt zusätzlich ein Elektriker an. Premium-Modelle mit Wind- und Sonnensensoren oder Sonderanfertigungen können auch über 3.500 € kosten.
Markisen-Typen im Überblick
- Gelenkarmmarkise: Der Klassiker für Terrasse und Balkon – fährt waagerecht aus und ist günstig. Das Tuch liegt offen, ist also der Witterung ausgesetzt.
- Kassettenmarkise: Tuch und Technik verschwinden im geschlossenen Zustand komplett in einer Kassette. Das schützt vor Schmutz und Wetter und verlängert die Lebensdauer.
- Fallarmmarkise: Fährt schräg nach unten – ideal als Sonnenschutz direkt vor Fenstern.
- Klemmmarkise: Wird ohne Bohren zwischen Boden und Decke geklemmt. Perfekt für Balkone und Mietwohnungen.
- Wintergarten- bzw. Pergolamarkise: Beschattet Wintergärten oder Terrassenüberdachungen und hält die Hitze im Hochsommer draußen.
- Seitenmarkise: Ausziehbarer senkrechter Sicht- und Windschutz für die Seite von Terrasse oder Balkon.
Manuell oder elektrisch?
Eine manuelle Markise mit Kurbel ist günstiger in der Anschaffung und braucht keinen Stromanschluss – ideal bei kleineren Flächen und schmalem Budget. Eine elektrische Markise mit Motor und Fernbedienung ist komfortabler und lohnt sich besonders bei großen Markisen. Der große Pluspunkt: Mit Wind- und Sonnensensor fährt sie bei aufkommendem Wind automatisch ein und schützt sich so vor Schäden. Den Aufpreis für den Motor holst du über Komfort und Langlebigkeit oft wieder rein.
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Diese Faktoren beeinflussen den Preis
- Typ & Größe: Je größer die Markise und je geschützter die Bauart (Kassette), desto höher der Preis.
- Bedienung: Motor und Fernbedienung kosten mehr als eine Kurbel.
- Tuchqualität & UV-Schutz: Hochwertige, lichtechte Markisenstoffe halten länger und schützen besser.
- Windwiderstandsklasse: Eine höhere Windstabilität bedeutet robustere Technik – und einen höheren Preis.
- Ausstattung: Wind- und Sonnensensoren, LED-Beleuchtung oder Heizstrahler treiben den Preis nach oben.
- Montagesituation: Schwierige Untergründe oder ein nötiger Elektroanschluss erhöhen den Aufwand.
Markise montieren lassen – so läuft’s ab
- Kostenlose Anfrage stellen: Beschreibe dein Vorhaben (Ort, gewünschte Breite, Typ) – du erhältst unverbindliche Vergleichsangebote von Fachbetrieben aus deiner Region.
- Aufmaß & Beratung vor Ort: Der Fachbetrieb misst exakt, prüft den Untergrund und berät zu Typ, Tuch und Motorisierung.
- Montage & Einweisung: Die Markise wird sicher an Wand oder Decke befestigt, ausgerichtet und – bei elektrischen Modellen – die Steuerung eingerichtet.
Gibt es eine Förderung für Markisen?
Eine direkte energetische Förderung (BEG/BAFA) gibt es für Markisen nicht. Du kannst aber den Steuerbonus für Handwerkerleistungen nach §35a EStG nutzen, wenn ein Fachbetrieb montiert: 20 % der Lohnkosten, bis zu 1.200 € pro Jahr. Voraussetzung sind eine Rechnung und die Zahlung per Überweisung – Materialkosten zählen nicht, nur der Arbeitslohn. Übrigens: Auch ein elektrischer Rollladen ist ein wirkungsvoller Sonnen- und Hitzeschutz fürs Fenster.
Häufige Fragen (FAQ)
Was kostet eine Markise mit Montage?
Eine manuelle Gelenkarmmarkise gibt es ab rund 400 €, eine elektrische ab etwa 800 €. Hochwertige Kassettenmarkisen kosten 1.000–3.500 € oder mehr. Die reine Montage liegt bei 70–120 € pro Meter Breite, bei motorisierten Modellen meist 270–455 € insgesamt.
Welche Markise ist die beste?
Für die meisten Terrassen ist eine Gelenkarmmarkise die richtige Wahl. Soll das Tuch besonders geschützt sein und lange halten, lohnt sich eine Kassettenmarkise. Für Mietwohnungen oder Balkone ohne Bohrmöglichkeit ist eine Klemmmarkise ideal.
Lohnt sich eine elektrische Markise?
Bei großen Markisen und für mehr Komfort ja. Besonders praktisch ist ein Windsensor, der die Markise bei Wind automatisch einfährt und so vor Schäden schützt. Bei kleinen Flächen reicht oft eine günstigere Kurbelvariante.
Wird eine Markise gefördert?
Eine energetische Förderung gibt es nicht. Du kannst aber den Handwerkerbonus nach §35a EStG nutzen: 20 % der Lohnkosten, bis zu 1.200 € pro Jahr, sofern ein Fachbetrieb montiert und du per Rechnung und Überweisung zahlst.
Wie lange dauert die Montage einer Markise?
Die Montage einer Markise ist meist an einem halben bis ganzen Tag erledigt. Mehr Zeit nehmen die Lieferzeit der Markise sowie ein eventuell nötiger Elektroanschluss in Anspruch.
Fazit
Eine Markise mit Montage kostet 2026 je nach Typ meist 500–1.500 €, hochwertige Kassettenmarkisen entsprechend mehr. Manuell ist günstig, elektrisch komfortabel und mit Windsensor besonders sicher. Welcher Typ am besten passt, hängt von Standort, Größe und Budget ab – hol dir am besten mehrere Angebote zum Vergleich.
