Erneuerbare Energien in Deutschland
regenerative & alternative Energien

Ein Informationsartikel über grüne Energie, Entwicklung, Erfahrungen, Förderung und Kosten-Nutzen

Erneuerbare Energien oder regenerative Energien sind alternative Energiequellen, die praktisch unerschöpflich verfügbar sind oder sich im Rahmen des menschlichen Zeithorizonts relativ schnell erneuern. Aber was sind erneuerbare Energien? Generell unterscheiden sie sich von fossilen Energieträgern, die endlich sind oder sich erst über einen Zeitraum von Millionen von Jahren regenerieren. Erneuerbare Energiequellen gelten neben einer höheren Energieeffizienz als die wichtigste Säule einer nachhaltigen Energiepolitik und Energiewende. Dazu gehören Bioenergie (Biomasse), Geothermie, Wasserkraft, Meeresenergie, Solarenergie und Windenergie. Die mit Abstand wichtigste Energiequelle ist die Sonne.

Der Ausbau von alternativen Energien wird in vielen Ländern weltweit vorangetrieben. Aber warum? Die Antwort auf diese Frage ist eindeutig: Im Jahr 2012 deckten erneuerbare Energien (EE) rund 19% des weltweiten Endenergiebedarfs in den Bereichen Strom, Wärme und Verkehr.

Im Strombereich lag der Anteil 2013 bei 22,1 %. In mindestens 144 Ländern weltweit gibt es Ausbauziele für erneuerbare und regenerative Energien, und 138 Länder verfügen über Fördermaßnahmen zur Verbreitung, darunter 95 Entwicklungs- und Schwellenländer. China hat sich besonders ehrgeizige Ziele gesetzt, um den Anteil der alternativen Energie zwischen 2013 und 2017 um 50 % zu erhöhen. Gleichzeitig überstiegen die Investitionen in regenerative Energien in diesem Jahr erstmals die Investitionen in konventionelle Kraftwerke.

Ein wichtiges Datum in der schweizerischen Energiepolitik war 1963, als der Bundesrat in seinem Jahresbericht schrieb: “Es ist an der Zeit, ernsthaft zu prüfen, ob auf die Zwischenstufe konventioneller thermischer Kraftwerke mit z.B. Ölkraftwerken nicht verzichtet werden sollte und ob der Bau von Kernkraftwerken direkt kontrolliert werden sollte. Wasserkraft und Kernenergie sollten in ein rationales System gegenseitiger Komplementarität integriert werden.” Dies war praktisch das Hauptziel des Bundesrates, so dass wir ohne Widerspruch sagen können, dass die Schweiz dem mittlerweile globalen Trend der erneuerbaren Energien als gute Energiequelle zum Wohle des Landes und der gesamten Umwelt folgen will.

Erneuerbare Energie in der Schweiz – moderne Technik durch Förderung besonders attraktiv

Ein in der Schweiz durchgeführtes Referendum hat dafür gesorgt, dass die Umstellung auf alternative Energien Realität und nicht nur ein Wunsch ist. Diese Bemühungen der Schweiz spiegeln die Bemühungen in anderen Teilen Europas wider, die Abhängigkeit von der Kernenergie zu verringern, was teilweise durch die japanische Katastrophe in Fukushima im Jahr 2011 ausgelöst wurde. So strebt Deutschland beispielsweise den Ausstieg aus der Kernenergie bis 2022 an, während Österreich sie vor Jahrzehnten verboten hat. Aus dieser Initiative geht klar hervor, dass das Referendum natürlich auf das Abstimmungssystem zurückzuführen ist; es ist ein deutlicher Beweis für die Absicht der Öffentlichkeit, sich auf erneuerbare Energien zu konzentrieren und nicht auf Kernkraftwerke, die nach diesem neuen Gesetz praktisch verboten sind.

Energieministerin der Schweiz Doris Leuthard erwähnte, dass dieses Gesetz das Land in eine moderne Energiezukunft führt. Es ist wichtig zu beachten, das Solar und Wind heute weniger als 5% der schweizerischen Energieproduktion aus machen, gegenüber 60% bei der Wasserkraft und 35% bei der Kernenergie. Nach dem neuen Gesetz würde der Strom aus Solar-, Wind-, Boimass- und Geothermiequellen bis 2035 auf mindestens 11.400 GWh (Gigawattstunde) Stunden von 2.831 GWh steigen. Die Schweiz verfügt ebenfalls über 5 Werke, wobei das erste Werk 2019 geschlossen wird. Hiermit entstanden auch zahlreiche Fördermöglichkeiten für Solar-, Wind- und Wasserenergie.

Solaranlage Blankenfelde Mahlow

Ideal genutzt: Photovoltaik für Strom und Solarthermie für warmes Wasser

Generell kann Solarenergie und Photovoltaik direkt und indirekt in vielerlei Hinsicht genutzt werden. Sie wird hauptsächlich mittels Solaranlagen in Kombination mit Solarspeicher und ggf. einer Wärmepumpe kombiniert. Die Sonne bringt große Mengen an Energie, die als Sonnenstrahlung (elektromagnetische Welle) die Erde erreichen. Die von der Sonne zur Erde abgestrahlte Leistung beträgt ca. 174 PW (Petawatt). Ca. 30 % der Strahlung werden reflektiert, so dass ca. 122 PW die Erde (Erdhülle und Erdoberfläche) erreichen. Das sind etwa 1.070 EWh (Exawattstunden) pro Jahr, was derzeit etwa dem 7.500-fachen des jährlichen Energiebedarfs der Welt entspricht.

Laut einer Studie von Peng et al. liegt die energetische Amortisationszeit von Photovoltaikanlagen derzeit (ab 2013) zwischen 0,75 und 3,5 Jahren, je nach Standort und eingesetzter Photovoltaik-Technologie. Der Mittelwert variiert im Bereich von ca. 1,5 bis 2,5 Jahren.

Das bedeutet, dass die Photovoltaikanlage in diesem Zeitraum die verbrauchte Energie über den gesamten Lebenszyklus wieder einsetzt.

Dabei werden die Produktion, der Transport, der Bau, der Betrieb und die Demontage bzw. das Recycling der Anlagen berücksichtigt. Die berechneten CO2-Emissionen von Photovoltaikanlagen liegen je nach Technologie und Standort zwischen 10,5 und 50 g CO2/kWh mit Durchschnittswerten zwischen 35 und 45 g CO2/kWh. Die in der Studie unterstellte Lebensdauer betrug 30 Jahre für Solarmodule auf der Basis kristalliner Siliziumzellen und 20-25 Jahre für Dünnschichtmodule, während für die Lebensdauer der Wechselrichter 15 Jahre angenommen wurden.

Clever-Bauen.de entwickelt, produziert und installiert Photovoltaikanlagen seit vielen Jahr in Deutschland. Mit unseren Fachplanern und Fachpersonal stehen wir neben Privatpersonen auch Bauunternenhmen, Architekten und Bauplanern gerne zur Verfügung.

Denken Sie darüber nach, wie wichtig die Nutzung erneuerbarer Energiequellen für Sie und die Allgemeinheit ist und nehmen Sie sich diese Tatsache zu Herzen. Bei der Nutzung fossiler Brennstoffe zur Energieerzeugung werden große Mengen an Kohlendioxid (CO2) freigesetzt. Der vom Menschen verursachte Treibhauseffekt wird hauptsächlich durch den steigenden Verbrauch fossiler Brennstoffe verursacht.

Da grüne Energie in der Regel deutlich weniger Treibhausgas ausstösst, treiben viele Länder weltweit den Ausbau der erneuerbaren Energien mit ehrgeizigen Zielen voran. Der Ausbau regenerativer Energien und die daraus resultierende Reduzierung des Verbrauchs fossiler Brennstoffe soll somit die durch die menschliche Wirtschaft verursachten Kohlendioxidemissionen reduzieren.

Auch wenn man bedenkt, dass ungiftige Metalle wie Kupfer und Aluminium in thermischen Solarkollektoren verwendet werden. Die energetische Amortisationszeit einer thermischen Solaranlage beträgt 12 bis 24 Monate, d. h. in dieser Zeit haben die Kollektoren die gleiche Energiemenge an das Heizsystem (Solarthermie) geliefert, die für die Produktion verwendet werden musste. Die Lebensdauer der Kollektoren beträgt bei richtiger Pflege und Wartung mindestens 30 Jahre.

Warum sollten Sie sich dann weiterhin auf andere Energiequellen verlassen, die nicht erneuerbar sind und darüber hinaus einen hohen Beitrag zur Umweltschädigung leisten?

Jetzt erneuerbare Energien als bessere Energiequelle nutzen

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